Melisa Retreat

Grünes Paradeiser Chutney

Selbst grüne, unreife Paradeiser kann man noch einlegen. Das Chutney schmeckt hervorragend zu Käsebrot oder Käsetoast, Currys und als Dip zu allen Deftigen.

Alle grünen oder roten unreifen Paradeiser können verwendet werden. Einfach ernten, waschen und klein schneiden.

Das erste Mal habe ich diese Version in Irland kennen gelernt, wo es wirklich ganz tolle GärtnerInnen und KöchInnen gibt. Schön, daß wirklich alles an Frucht verarbeitet werden kann.

„Wissen ist, das Paradeiser eine Frucht und kein Gemüse ist. Weisheit ist, Paradeiser trotzdem nicht in einen Obstsalat zu tun.“

  • 1 kg grüne Paradeiser
  • 1 kg Zwiebel (rot oder gelb)
  • 200g Rosinen
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel Salz
  • Prise Pfeffer und Cayennepfeffer
  • 500g brauner Zucker
  • 1 l Essig

Gemüse und Frucht grob klein schneiden, alle Zutaten in einen Topf aufkochen, für 1 bis 3 Stunden köcheln lassen, immer wieder umrühren. In ausgekochte Gläser einfüllen, verschrauben und im Wasserbad luftdicht verschließen. Sofort genießbar.

Im Wasserbad luftdicht verschließen bedeutet, alle verschraubten Gläser in einen Topf zu stellen, vorher noch ein Geschirrtuch darunter zu tun und dann mit Wasser aufzufüllen, bis die Gläser halb im Wasserbad stehen. Jetzt das Ganze zum Kochen bringen, 10 Minuten köcheln und dann auskühlen lassen. Durch den aufgebauten Luftdruck in den Gläsern ist das Chutney lange genießbar. Der Zucker und Essig tun auch ihren Teil dazu.

Bei mir hat sich der Topf ordentlich eingebrannt beim Einkochen. Die schwarze Kruste habe ich dann mit einem Löffel Natron und ein bißchen Wasser aufgekocht. Das läßt sich dann problemlos abschaben. So habe ich schon einige Töpfe wieder sauber bekommen. Den anbrennen liegt mir wirklich gut;)

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